Boxhandschuhe
Boxen war historisch gesehen schon immer eine Sportart, deren Zweck darin bestand, die Menschen zu unterhalten. Die Sportart Boxen tauchte geschichtlich belegt erstmals ca. 3000 v. Chr. in Ägypten auf. Anschließend breitete sie sich primär auf ägäischem Territorium aus.
Der damals noch als Faustkampf ohne Boxhandschuhen beschriebene Sport wurde bei den 23. olympischen Spielen in Griechenland ungefähr 688 v. Chr. erstmals als offiziell bestätigte Sportart ausgetragen. Der heutzutage ausgetragene Boxsport ist allerdings nicht mit den früheren Faustkämpfen ohne Boxhandschuhen vergleichbar. Faustkämpfe wurden schon seit Ewigkeiten in nahezu allen Kulturen und Völkern ausgetragen und sind damit eine der ältesten Kampfarten.
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Im 17. bis 18. Jahrhundert entwickelte sich der moderne Boxkampf in England, wobei Herzog von Albermale den ersten dokumentierten Kampf veranstaltete. Im Anschluss erwuchs der Boxkampf im Königstheater in London zu einer regelmäßigen Veranstaltung.
In der Zeitzone um ca. 1750 wurden die ersten Boxregeln wie z.B. der Boxring eingeführt. 100 Jahre später, im Jahr 1867 stellte ein Freund der Marques of Queensberry die ersten Regeln für Boxen mit Boxhandschuhen auf, die als Queensberry-Regeln bezeichnet wurden. Der Kampf mit Boxhandschuhen nach den Queensberry-Regeln wurde erstmals am 07.09.1882 mit der Auszeichnung zum Boxweltmeister an John L. Sullivan offiziell anerkannt. Nachdem Jim Corbett 1892 den Weltmeistertitel im Kampf mit Boxhandschuhen errang, wurden Boxkämpfe nur noch nach den Queensberry-Regeln ausgetragen. Die Queensberry-Regeln beinhalten unter anderem, dass zum Kämpfen gepolsterte Boxhandschuhe zu benutzen sind, en besaßen, die damals 4-6 Unzen besaßen, heutzutage 10 Unzen. 1972 wurde bei den olympischen Spielen in München festgesetzt, daß die Trefferfläche der Boxhandschuhe weiß abgesetzt werden muß, was dem Zweck dient dem Kampfgericht unfaire Treffer leichter erkenntlich zu machen.
